
Hochwasserschutzlinie, MEIßEN
Konzept- städtebauliche Einordnung
Ausgangspunkt ist das Bestreben ein Hochwasserschutzkonzept für die Altstadt von Meißen zu erarbeiten. In den letzten 100 Jahren (1920, 1940, 1947, 2002 und 2013) kam es durchschnittlich aller 20 Jahre zu einer Überflutung der Altstadt mit sehr hohen Schäden gekommen ist. Allein 2002 und 2013 gab es eine Schadenssumme von ca. 200 Millionen Euro. Aus diesem Grund wurde durch Dipl.-Ing. Holger Metzig eine Konzeption mit der Maxime „Wasser aussperren“ entwickelt.
Der Aufbau der 600 m langen Hochwasserschutzlinie soll zwischen den beiden Granitfelsen Plossen und Burgberg, unterhalb der Meißener Altstadt erfolgen. Der Schutz gegen das Hochwasser der Elbe und der Triebisch wird durch die Kombination aus mobilen Borden (Dämmbalken), einer hydraulischen Sperre aus einer Bohrpfahlwand, Fluttor, Pumpen und Drainagen gewährleistet.
Zwischen Eisenbahn- und Altstadtbrücke entsteht eine attraktive Uferpromenade, welche in der Zukunft ein beliebtes Ziel für die Bewohner und Besucher Meißens sein könnte.










