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2018-1130, Baderberg, Meißen_edited_edited_edited.png
BADERBERG, MEIßEN

Sanierung denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus Baderberg 2 und anliegendes Handwerkerhaus Baderberg 3

Das Gebäude Baderberg 2 enstand in seinem biedermeierlichen Erscheinungsbild durch einen größeren Umbau im Jahr 1835. Besitzer war der Gerichtsdirektor Wilhelm Otto, der Vater der bekannten sozialkritischen Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Luise Otto- Peters, welche hier 1819 geboren wurde 

Das Haus mit seinen 4- Geschossen und fast 1200 m² Nutzfläche zählt zu den Ausnahmen in der Meißener Altstadt, da diese Höhen erst ab 1830 erlaubt waren.

 

Trotz der unterschiedlichen Nutzungen, wie als Weinkontor des Weinhändlers Otto- Horn oder als Wohnungsverwaltung, sind die Raumstrukturen fast vollständig erhalten. Das sich anlehnende Handwerkerhaus Baderberg 3 im Stil des Barock ca. 1865 errichtet, wurde vor der Sanierung, um eine Einfahrt in den Innenhof zu erhalten, eingekürzt und mit dem Baderberg 2 räumlich verbunden.

 

Die Farben der Fassaden sind durch eine Befundung festgestellt und 1:1 umgesetzt worden. Die Kastenfenster der beiden Straßenfassaden wurden saniert bzw. teilweise ergänzt und mit den in der damaligen Zeit typischen Vorhangfenstern versehen. Die Dachstühle wurden statisch ertüchtigt bzw. erneuert. Alle Holzbalkendecken sind nach brand- und schallschutztechnischen Maßnahmen aufgewertet worden. Die Außenwände erhiehlten eine Innendämmung. Die Böden wurden mit Holzdielen belegt und alte Türen aufgearbeitet und wiedereingebaut. Für alle Wohnungen der Seitenflügel sind Holzbalkone errichtet worden.

 

Es entstanden eine Hebammenpraxis, Büroräume und 9 Wohnungen unterschiedlicher Größe.

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